Digitalisierung: Wie verändert sie unser Leben?

Digital Detox ist ein Phänomen, welches die Generationen vor uns nicht kannten. Unser Leben ist mittlerweile so digital, dass wir uns teilweise nach bildschirmfreien Zeiten sehnen. Das zeigt auf beeindruckende und teilweise auch beängstigende Weise, wie stark wir digital agieren. Wir werden vom Smartphone geweckt und checken als erstes Social Media bevor wir uns zu unserem Partner umdrehen, machen das Licht mit einer App an und gehen schließlich in die Küche, in welcher der Kaffee bereits für uns von der Maschine gebrüht wurde. Anschließend begeben wir uns an den Schreibtisch, um acht Stunden auf den Bildschirm zu schauen und dann weitere drei Stunden Serien und Co. auf Bildschirmen zu konsumieren.

Das ist jetzt vielleicht etwas zugespitzt, es kommt der Realität jedoch sehr nach. Wie die Digitalisierung unser Leben beeinflusst, schauen wir uns daher einmal objektiv an.

Wohnen wird smarter

Lange Zeit waren digitale Lösungen eine Möglichkeit, Menschen miteinander zu vernetzen. Dieser Gedanke ist auch heute noch die Basis der Digitalisierung, die Technik wird jedoch immer weiterentwickelt. So sind wir Menschen nicht mehr nur untereinander vernetzt, auch unsere Häuser sind es mittlerweile. Smart-Home-Lösungen sind gang und gäbe und bringen die Digitalisierung in die eigenen Wände. Nicht einmal der Schlaf ist vor der Digitalisierung sicher. Sleep-Tracking-Apps überwachen unser Schlafmuster, um uns am nächsten Morgen zu sagen, wie gut unsere Schlafqualität wirklich ist. Auch Matratzen können dies schon.

Zum einen ist smartes Wohnen sicherlich sehr funktional, effizient und entwickelt sich immer weiter zu einer nachhaltigen Lösung. Zum anderen nimmt es den Menschen aber auch die Fähigkeit, selbst zu denken. Wie wir geschlafen haben, können wir sicherlich auch selbst einschätzen. Sind wir müde oder nicht? Haben wir durchgeschlafen? Haben wir Augenringe? Diese Fragen müssen wir uns in Zeiten der Digitalisierung nicht mehr stellen. Die Technik übernimmt das Denken.

Ortsunabhängiges Arbeiten

Flexibilität nimmt mit der Weiterentwicklung der Technik Einzug in unser Leben. Früher war es undenkbar, dass nicht im Büro gearbeitet wird. Noch vor wenigen Jahren wurden die wenigen, die ortsunabhängig arbeiteten, als digitale Nomaden bezeichnet. Heute sieht das anders aus. Im Zuge der Globalisierung und Corona-Pandemie nehmen Homeoffice-Lösungen einen großen Platz ein und verändern die Work-Life-Balance. Die Grenzen verschwimmen, dafür erhalten wir jedoch auch mehr Freiheiten. Selbst der Begriff Homeoffice ist bereits veraltet. Nach einem Jahr Pandemie sprechen wir von remote work. Ortsunabhängiges arbeiten in einer Co-Working-Space, von Zuhause oder vom Pool auf Ibiza aus könnte uns eine neue Lebensqualität geben.

Always on

Die Beschallung von allen Seiten ist in unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Wir werden immer beschäftigt. Sei es durch das Radio, Streaming-Dienste, Werbung im Internet oder Musik, die wir über das Smartphone hören: Entertainment ist überall. Es ist somit auch immer verfügbar. Während wir früher noch in eine Spielothek gehen mussten, um Geld einzusetzen, können wir dies heute auf Seiten wie casino-ohne-lizenz.de ortsunabhängig zu jeder Zeit tun. Gleiches gilt für Filme. Kinosäle werden immer leerer, denn Streaming-Dienste übernehmen den Markt. Die Digitalisierung hat somit zwei Seiten: Auf der einen Seite sind wir extrem flexibel. Auf der anderen Seite muss jeder jedoch aufpassen, dass das eigene Leben nicht nur online stattfindet.

Fazit: Gesellschaft mit unbegrenzten Möglichkeiten

In der Summe bringt uns die Digitalisierung weiter und verbessert die eigene Lebensqualität. Jedoch birgt jede Chance auch Risiken und diese sollten nicht außer Acht gelassen werden. Durch die Digitalisierung hat sich etwas ganz Entscheidendes geändert. Nicht mehr Geld ist die wichtigste Währung der Welt – es sind Daten. Diese sollten wir schützen oder für positive Dinge nutzen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.